LAUFEN IM REGEN? UND OB!

Bei schlechtem Wetter laufen gehen? Vor einem Jahr noch absolut unverständlich für mich. Klar, im Sommer oder grundsätzlich bei Temperaturen über 15 Grad geht das schon klar, aber so richtig ungemütlich wird es, wenn das Thermometer langsam Richtung null und darüber hinaus wandert. Vor allem Regen und Schneematsch sind quasi mein Endgegner. Warum? Weil mir immer kalt war, alles nass und ich das Gefühl hatte direkt krank zu werden- egal wie schnell ich gelaufen bin und wie hoch mein Puls war, ich kühle einfach unheimlich schnell aus.

Höchste Eisenbahn also, sich mit dem Thema Thermo und Wasserdichte zu beschäftigen. Man merkt ziemlich schnell: Das ist vor allem eines. Ziemlich teuer. Wer aber zwei bis drei mal die Woche draußen trainiert und nasse, kalte Füße sowie Klamotten als extrem unangenehm empfindet für den ist es eher ein Invest in die Gesundheit. Und: die Schuhe kann man natürlich deutlich länger tragen, wenn man sie nur an regnerischen oder verschneiten Tagen trägt. Eine gute Regenjacke und natürlich auch die Schuhe sind auch bei normalen Aktivitäten sowie Radfahren und Wandern absolut sinnvoll und ja, irgendwie findet bestimmt jeder von euch seine zusätzlichen Argumente.

Ich habe mich bei den Schuhen für die Nike Air Zoom Pegasus 35 Shield entschieden- offiziell sind sie nur wasserabweisend, bei mir haben sie aber den Härtetest 16 Kilometer lang in strömendem Regen hervorragend durchgehalten. Bei etwa 3 Grad Außentemperatur bin ich mit trockenen und warmen Füßen Zuhause angekommen.

Tatsächlich gibt es nicht allzu viele Optionen bei wasserdichten, straßentauglichen Laufschuhen. Ihr habt mir noch folgende Optionen empfohlen, die ich selbst aber nicht getestet habe:

Auch bei den Jacken gab es bei mir eine klare Entscheidung: Die Shakedry Jacke von Gore Wear wurde mir nicht nur von einigen Seiten empfohlen, sondern hat bereits in Sachen wasserdichte mein vollstes Vertrauen. Ich durfte schon einige Produkte mit der GoreTex Technologie testen und wurde bisher nie von seiner Funktion enttäuscht. Zusätzlicher Pluspunkt: Schönes Design, kaum Gewicht, volle Beweglichkeit und eine Kapuze, die hält. Je nachdem, wie warm es draußen ist, kann man unter die Jacke nur ein Shirt anziehen oder aber auch ein etwas dickeren Laufsweater oder Weste.

Weitere Optionen, die ihr mir teilweise empfohlen habt gibt es hier:

Ich trage – egal ob bei einem Lauf oder Outdoorworkout ab dem Herbst immer Handschuhe. Ich habe Modelle von Tchibo über Adidas und GoreWear und bin mit allen sehr zufrieden – von dem her: Keine klassische Empfehlung, hier ist gut, was sich gut anfühlt. Ein paar gefütterte für kältere Tage oder ein leichtes Modell, das den Wind abhält – bei mir Tagesform abhängig.

Ob man sich extra Laufhosen für den Winter zulegt ist definitiv Geschmacks- und vor allem Empfindlichkeitssache. Ich kenne Mädels, die laufen auch bei Minusgraden in kurzen Hosen und dann gibt es Mädels wie mich, die ab 10 Grad ihre Thermohosen herausholen. Ich persönlich mag den extra Schutz an den Oberschenkeln wenn es schneit und regnet – das Ignite Model von Puma ist mein momentaner Favorit. Hat für mich die perfekte Passform, rutscht nicht und sieht noch dazu getragen extrem schön aus.

Bei meinen Baselayern mache ich grundsätzlich keine Kompromisse. Sie müssen wärmeisolierend und geruchsabweisend sein sowie mich während dem Workout trocken halten. Neben Produkten von Falke setze ich hier jeher auf Odlo – vor allem auch für den Wintersport. Man kann hier wunderbar im Schichtprinzip arbeiten und je nach Temperaturen mehrere Lagen anziehen. Skiunterwäsche und Funktionsshirt von Odlo habe ich teilweise übrigens schon seit fast zehn Jahren und sie sind immer noch voll funktionsfähig – von dem her lohnt sich meiner Meinung auch ein bisschen mehr zu investieren.

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